Mein D/s Lebensstil » Domina sucht Sub/User-Kontakte

Eine Dame über 50 im schwarzen Fetischoutfit
Ich möchte vorab klarstellen, dass ich eine sinnlich sadistische Domina bin. D/s ist für mich eine Lebenseinstellung und ein kompromissloser Lebensstil. Nachdem dies gesagt ist, möchte ich genau erklären, was ich von meinem (zukünftigen) Sklaven erwarte. Das ist viel, aber ich bevorzuge es, meine Anliegen im Auge zu behalten. Mein Sub muss das Herz eines Dieners haben, er muss sich mir und meinen Bedürfnissen widmen wollen, die breit und vielfältig sind.

Mein Sklave muss mir in jeder Hinsicht gefallen wollen, auch wenn er nicht mag, was ich von ihm fordere. Ich glaube fest an die weibliche Vormachtstellung und TPE (Total Power Exchange) – was ich will, bekomme ich. Missinterpretiere nicht meine mitfühlende Natur. Nur weil ich liebenswert bin, heißt das nicht, dass ich nicht grausam, streng und manchmal sehr bösartig sein kann. Es gibt zwei verschiedene Seiten und viele Facetten von mir. Während des Spiels bin ich eine provozierende Herrin, aber ich kann mich im Handumdrehen ändern und sinnlich verspielt sein. Ein Sklave muss vielseitig genug sein, um sich den Änderungen während einer SM-Session anpassen zu können.

Nun zu den Dingen, die ich mag: Analbehandlungen sind ein großer Teil dessen, was mir Spaß macht, ebenso wie körperliche Bestrafung. Ich mag CBT und Nippelfolter sehr, ebenso wie Haare ziehen und beißen. Ich mag Natursekt, Körper- und Fußanbetung, sowie Auspeitschen, Prügeln und Paddeln. Ich möchte klarstellen, dass keine schweren Masochisten als neue D/s User-Kontakte gesucht werden. Du magst vielleicht nicht, was ich dir als Domina antue, aber das bedeutet nicht, dass ich aufhören werde.

Diese Beziehung basiert nicht auf Gleichheit. Als Bottom musst du die Dinge, die ich dir antue, ohne Wehklagen akzeptieren und dich geehrt fühlen, dass ich mein inneres Tier für dich freilasse. In Bezug auf harte Grenzen: Definitiv nichts Illegales oder Unmoralisches – ich werde kein Messer-, Feuer- oder Nadelspiel machen. Windelspiele, Babyspiele für Erwachsene und jede andere Art von Rollenspiel sind nicht mein Ding. Ich mache kein Scat-Play (Kaviar), aber ich mag Rimming und Fisting. Ich trage spezialgefertigte Fetischkleidung für dominante Damen im gehobenen Alter-50 plus. Für mich ist es ein Teil der Sklaverei, dass du bei der Reinigung meines Hauses und im Garten hilfst. Ich verlange, dass du verstehst, dass dies ein Teil deiner Verantwortung mir gegenüber ist.

Machtgefälle – das Gefühl, den BDSM Verlauf in der Hand zu haben

Aktion: Zu bestimmen, nach Belieben abzuändern und zu steuern, vorhersehbar genauso wie willkürlich und diesen Verlauf durchzusetzen. Weil ich die Dominanz beherrsche. Reaktion: Im Kleinen wie im Großen – im Einzelnen wie im Zusammenhang. Die steile Reaktionskurve und das Ändern der Verhaltensmuster im Gesamtverlauf bestimmen.

Die unterschiedlichen Reaktionen auf Stärken, BDSM-Werkzeuge, Rhythmen, Stellen und Verläufe. Die variationsreichen Möglichkeiten mit Instrumenten – bemerkenswerte Grenzgänge und die Schönheit »Spuren zu Hinterlassen«. Dynamik: Der Übergang vom Aufwärmen zur Action. Das Zucken oder Aufbäumen nach jedem einzelnen Rohrstock-Schlag oder Tritt – sowie die Erholung dazwischen. Die gefüllt sein kann mit Schmerzfokus, Wegatmen, nervöser Spannung, Genuss, ängstlichem, bittendem oder freudigem Erwarten.

Mit verheißungsvollen Blicken, Stöhnen, Schreien, widerspenstigem Trotz, offener oder unterdrückter Gegenwehr. Erwartungen zu erfüllen, genauso wie Überraschungen zu bereiten. Eine kontinuierliche Steigerung im Laufe eines Sadomaso-Spiels und das meditative Halten eines Niveaus. Das Zusammensein nach der Session und das Aftercare mit gemeinsamem Runterkommen und glücklichem Zusammenfinden. Der tiefe Wunsch nach Wiederholung.

Abbildung der Funktionsweise im Kontakt-Portal

Abbildung der Funktionsweise im Portal Sklavenerziehung

Abbildung der Funktionsweise im SM-Portal Femdom

SM Treffen, devote Gespielin/Sklavin, meine Spielszenarien

Wir suchen eine junge Frau wie dich, die genau weiß, was sie will, vielleicht aber ab und an gerne einmal die Kontrolle abgibt. Du sollst unsere Haussklavin/Sub für regelmäßige Dates (ein- bis dreimal/Quartal) werden wollen. Wenn du willst gerne auch öfter. Treffen würden für den Anfang bei Dir oder bei uns stattfinden. Später dann auch in speziellen Mietapartments, wo man noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten für eine Session hätte. Generell solltest du eher devot als masochistisch veranlagt sein und gemeinsam mit mir dienen wollen. Dies heißt aber nicht, dass Du für dein Fehlverhalten auch mal konsequent mit der Peitsche bestraft werden würdest.

BDSM sollte dein Ding sein bzw. werden

Mir würde es gefallen, eine Gespielin an meiner Seite zu haben, mit der ich mich vergnügen kann. Bi-Interesse wäre hier sicherlich von Vorteil. Keine Angst, es wird nicht in ein Frauending ausarten. Der Maledom wird sich vielmehr bestimmend um uns beide kümmern. Gemeinsames Leiden, gemeinsames Belohnen/Aufgaben und Strafen – das macht für uns den Reiz aus. Er hat viele Ideen, Erfahrung und ist sehr kreativ, wenn es darum geht, Spielszenarien entstehen zu lassen. Es gibt keine Hierarchie unter den Sklavinnen – beide haben dieselben Rechte und Pflichten.

Du bist nicht das fünfte Rad am Wagen, sondern wirst konsequent in das Spiel eingebunden, wie bei einer Dreiecksbeziehung. Deine Tabus werden selbstverständlich eingehalten. Trotzdem wirst Du immer wieder an deine Grenzen gebracht werden. Falls Du es dich traust, kann nach mehrmaligen Sessions die Grenze immer ein wenig nach oben erweitert werden. Im Idealfall bist Du zwischen 18 und 30 Jahre alt, kommst aus dem PLZ-Raum 2 und wohnst nicht weiter als eine Autostunde von Bremen entfernt. Noch idealer: Du bist mobil.

Falls Du Lust auf SM-Clubs, Fetischpartys oder Erotikmessen hast, dann bist du bei uns richtig. Gerne unternehmen wir auch etwas „normales“ miteinander. Gemeinsame Abendessen, Shopping, Kino, Wandern und Fotoshootings in allen Variationen – vieles ist denkbar. Langfristigkeit wird zweifelsohne angestrebt. Hast Du dich wiedererkannt, würden wir uns freuen, wenn Du dich meldest. PS: Traust Du Dich nicht oder weißt nicht, wie Du uns anschreiben sollst, dann schicke uns einfach eine kurze Nachricht mit dem Betreff „HB Weser_Kontakt“.

No-Go-Liste »Fetisch/SM-Kontakte«

Eine Frau präsentiert sich als Fetischpartnerin
Eines der ersten Dinge, die auf mich zukamen, als ich in »der Szene« aktiv wurde, war das Schreiben einer BDSM No-Go-Liste. Eine ältere Femdom Lady (Spielpartnerin der härteren Gangart) hatte mich darauf angesprochen. Da ich gerne Blog-Artikel schreibe und Perfektionist bin, legte ich gleich los mit Recherchen und einigen ersten Versionen.

Es enthält nicht meine Auswahl, denn das ist ja sehr persönlich und das soll nicht öffentlich im Netz sein. Der Beitrag enthält ein paar grundsätzliche Gedanken zu No-Go-Listen und ein paar Tipps, wie man das Schreiben leichter angehen kann. Es sind meine subjektiven Ansichten. Ich kann nicht für alle mitdenken, nicht alles vollständig erfassen und vielleicht findet ihr ein paar Sachen total unpassend – oder es fehlt etwas Wichtiges. Das ist ja nichts Neues, auch andere haben schon ihre Inhalte gepostet.

Was kann so eine No-Go-Übersicht denn – und was nicht?

Es handelt sich hierbei ja nicht um einen juristisch gültigen Vertrag oder so etwas in der Art. Ich bezeichne meine Liste gerne als Kommunikationsgrundlage. Es ist ja so: Schon wenn man in einem SM/Fetisch Kontaktportal ein bisschen herumsucht und klickt, stellt man fest, dass es eine schier unendliche Zahl an Vorlieben, Neigungen und Praktiken gibt. »Wie stellt man denn sicher, dass man wirklich alles ausgeschlossen hat, was für einen Tabu ist?«

Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wurde, wenn es um das Erstellen ging. Die Antwort lautet: Gar nicht, denn das ist unmöglich. Egal, wie lange ihr euch mit BDSM & Co beschäftigt, wie viele Sessions ihr schon hattet, wie viele Bondage-Videos und Sadomaso-Bilder ihr gesehen habt und wie viel ihr zum Thema lesen werdet. Ihr werdet niemals alles auflisten können, was für euch ein No-Go wäre. Das ist aber auch nicht der Sinn der Sache.

Mir sind schon No-Go-Listen-Kritiker begegnet, die gesagt haben das wäre alles Quatsch, weil man nie alles erfassen könne. Nun, wenn ich den Anspruch an ein Verzeichnis habe, dass es alles erfassen soll, dann ist das Unsinn, ja. Mit einer Liste kann ich meinem gleichgesinnten Gegenüber nämlich sehr gut zeigen, wie ich als Domina so ticke. Löst euch also von dem Anspruch auf Vollständigkeit! Eine gut durchdachte Liste gibt einen ersten Eindruck von euch, von dem, was euch beschäftigt und von euren Grenzen. Vorsicht übrigens auch vor dem Gedanken: „Ich brauche das nicht, denn extreme Spielszenen macht meine Partnerin nicht, ohne mich vorher zu fragen.“ Was extrem ist und was nicht, wird nicht nur von jeder Person anders empfunden, sondern gerade im Bereich BDSM ist diese Kategorie ganz schön relativ.

Vermutlich werden die meisten, die diesen Blogpost hier lesen, Schläge mit einem Rohrstock keineswegs als dramatisch ansehen, sondern es eher für das Selbstverständnis einer sadistischen Herrin halten. Gehe ich morgen in die Fußgängerzone und befrage Passanten, ob sie Rohrstockschläge für extrem oder gängig halten, sieht die Sache höchstwahrscheinlich anders aus. Das Argument, man werde schon eine Absprache treffen, bevor eine Session beginnt, mag ich daher nicht gelten lassen. Ihr habt ja nichts zu verlieren – also nur zu.

Wie war das jetzt mit der Kommunikationsgrundlage?

Üblicherweise gehe ich mit einer neuen Bekanntschaft die No-Goes gemeinsam durch. Ich lese dabei Punkt für Punkt vor und erläutere Einzelnes bei Bedarf. Das hat den Vorteil, dass man Missverständnisse gleich ausräumen kann. Schickt ihr die Liste vorab per Mail und kommuniziert nicht noch mal darüber, dann besteht die Gefahr, dass etwas falsch aufgefasst wurde. Das anschließende Treffen/Sitzung kann dann richtig schief gehen.

Das miteinander Durchsprechen hat noch einen entscheidenden Vorteil: Ich bekomme die Reaktionen des Portal-Users direkt mit. Das ist Gold wert. Werden meine Anliegen ernst genommen? Zieht eine erfahrene Femdom vielleicht etwas ins Lächerliche? Versucht mein Gegenüber, einzelne Punkte zu verhandeln? Versucht die charmant-dominante Lady, mir das Ganze im Mund herumzudrehen? Sehr häufig haben sich bei einem Gedankenaustausch dann sogar noch Lücken schließen und unklare Formulierungen verbessern lassen.

Über die Rückfragen gab es viele weiterführende Ideen, wie SM-Praktiken noch ergänzt werden können. Am Ende waren dann die wichtigsten Spielgrenzen (Fetischlust & Intensität) abgesteckt und es war ein erster Eindruck davon entstanden, wie man gerne spielt. Das hat bisher immer für ein sehr hohes Maß an Sicherheit gesorgt, wenn ich den Rückmeldungen von konsequenten Dominanz- und Herrin-Kontakte diesbezüglich Glauben schenken darf.

Go-Listen als Ergänzung

Ich selbst habe so etwas (noch) nicht, aber ein paar SMler in meinem Umfeld arbeiten damit: Go-Listen, die Vorlieben enthalten. Streng genommen ist wahrscheinlich meine persönliche Fetisch-Liste hier im Profil auch so was in der Art.

  1. Der „Unten“ spielende Part (Bottom/Sub) hat eine Auflistung als Ergänzung zu den unangemessenen Rollenspielen.
  2. Der „Oben“ spielende Part (Domina/Meister) hat eine Go-Liste mit Dingen, die sie gerne mag und macht. Geht man das zusammen durch, können Spielarten ausgeschlossen oder genauer abgesprochen werden. Nicht selten wird eine ganze Bandbreite an BDSM-Szenarien dargestellt, die ohnehin nie geschehen wären.

Tipps zum Erstellen einer Liste

  • Nehmt euch das Recht auf Unvollständigkeit heraus. Wie geschrieben: Die perfekte, allumfassende No-Go-Liste gibt es nicht. Es ist okay, wenn etwas fehlt. Macht euch nicht zu viel Druck.
  • Klickt euch bei den einschlägigen Webportalen, Fetisch- und Kink-Communities durch die Profile mit den Neigungslisten. Das hilft manchmal für Ideen.
  • Bleibt lieber eindeutig – vermeidet Abkürzungen und Euphemismen. Das berühmteste Beispiel: NS (Natursekt) und KV (Kaviar). Das sind einfach hübschere Begriffe für Urin und Scat. Die meisten wissen das, aber manche vielleicht nicht. Es gibt eigentlich auch keinen besonderen Grund, die Dinge nicht beim Namen zu nennen. Gleiches gilt für SM-Abkürzungen, die sind im Zweifelsfall missverständlich.
  • Ich mag Sprache und deren Feinheiten, deshalb hier eine Sache, die eher für Perfektionisten ist: Vermeidet doppelte Verneinungen. Ihr schreibt ja eine No-Go-Liste.
  • Versucht, Abstraktbegriffe zu vermeiden. Es hilft wenig, wenn ihr z. B. „Erniedrigung“ auf die Liste schreibt. Denn was ist eine Erniedrigung? Das empfindet jeder anders. Wahrscheinlich denkt ihr bei dem Thema an etwas Bestimmtes. Dann fasst das in Worte, zum Beispiel: „Demütigungen, die auf meinen Körper/Figur/Übergewicht abzielen.“ Das ist dann schon konkreter. Ähnlich schwierige, aber oft gelesene Begriffe sind: Respektlosigkeit, unhöfliches Verhalten, gemeine Spielarten…
  • Ein sehr hilfreiches Mittel besteht aus drei Buchstaben: Etc. Es lässt euch Dinge zusammenfassen, die ähnlich sind, ohne, dass ihr alles im Detail auflisten müsst. Beispiel: „Blutige Verletzungen etc.“ können Kratzer, Cuttings, aufgeplatzte Haut durch Schläge und alles meinen, was in eine ähnliche Richtung geht.
  • Mir hat außerdem die kleine Floskel „ohne Absprache“ geholfen. Da kann als No-Go stehen: „Öffentliches Spielen ohne Absprache.“ Das ist nützlich, wenn ihr Femdom-Partys, Gemeinschaftserziehungen oder Sklavinnen- und Sklavenvorführungen zwar nicht grundsätzlich ablehnt, dafür aber noch mal gesonderte Regelungen treffen wollt.

Dinge, die man im Austausch über No-Go-Listen von anderen lernen kann

  • Ihr könnt auch als Top/Domme eine solches Grenzen/Regel-Protokoll anfertigen.
  • Manche haben für jeden Spielpartner eine eigene Liste.
  • Es lässt sich nicht nur um eine Go-Liste erweitern, sondern ihr könnt auch einen Text über euch schreiben, der davon handelt, wie ihr spielt und was ihr mögt oder nicht mögt. Ein Text erlaubt euch dabei mehr Spielraum. So etwas ist aber sicherlich eher etwas für Kontakte, die schon länger BDSM praktizieren.
  • Manchmal wird ein strenges „Das hier zählt ja wohl nicht als No-Go, oder?“ in eine Session eingebaut. So lässt sich auch mal etwas nachfragen, ohne gleich die Atmosphäre zu stören. Seid da ruhig kreativ! Ich finde es besser, wenn jemand zwischendurch etwas überprüft, als wenn einfach etwas gemacht wird.

SM-Session Gesundheitsaspekte: Virus-Infektion Sex

Domina-Utensilien für ein sicheres Rollenspiel
Hier ist eine Liste mit Fragen, die man sich umsichtigerweise vor einem SM-Treffen stellen sollte. Dies dient zur Sicherheit von Dom & Sub und erklärt, warum gesundheitliche Gesichtspunkte nicht nur in Zeiten des Coronavirus wichtig sind. Fatalerweise existiert die allgemeine Vorstellung, dass jüngere Personen schon irgendwie gesund sind.

Diese Annahme ist schlichtweg Unsinn. Infos über Infektionskrankheiten, oder allergisches Asthma sind stets zwingend notwendig – unabhängig von Alter und Aussehen. Dieser Beitrag beinhaltet lediglich eine allgemeingültige Zusammenstellung. Die Aspekte sind weder als allgemeine Regel zu betrachten, noch soll sie Internetuser daran hindern, sich zu informieren. Außerdem ersetzen sie natürlich nicht den Rat eines Mediziners.

  • Bei Problemen mit der Atmung – Lungenerkrankung, Asthma, Covid-19 Atemwegserkrankung: Kein Breath-Play (BDSM Atemkontrolle), Facesitting, Latexmasken.
  • Hattest du schon einmal einen epileptischen Anfall? Grand mal-Anfall – Beim Bondage kann dies zu Knochenbrüchen führen – Notarzteinsatz. Als Domina sollte man sich überlegen, jemanden zu fesseln, bei dem das wahrscheinlich ist.
  • Bist du schon einmal umgekippt? – Hier ist die Frage, unter welchen Umständen. Generell sollte man darauf achten, dass man seinen Spielpartner innerhalb von Sekunden befreien kann.
  • Hast du irgendeine Krankheit, die die Gefäße betrifft – kein Druck auf die Halsschlagader.
  • Hattest du schonmal eine Thrombose? Aufpassen bei dauerhaftem Verharren in Positionen, z. B. längeres Hinknien. Vorsicht bei Fesselungen. Praktiken, bei denen sich der Sklave regelmäßig bewegt, sind eher safe.
  • Hast du Medikamente genommen, die die Blutgerinnung beeinflussen? Schmerzmittel (wie ASS, Ibuprofen, etc.) und bestimmte Antidepressiva hemmen die Blutgerinnung – allerdings in geringerem Maße.
  • Hast du irgendwelche Gelenkprobleme oder Probleme mit der Wirbelsäule?

Bei allen Krankheiten, bei denen es ein Notfallmedikament gibt, das die entsprechende SM-Partnerin immer bei sich hat (Allergie, Asthma, etc), sollte sich die Herrin erkundigen, wo es im Zweifelsfall zu finden ist. Falls der Sub wirklich schon schlimme Erlebnisse hatte, an die er während des Treffens erinnert werden könnte (Gewalterfahrungen), wäre es von Vorteil dies zu erwähnen. Man kann jedoch nicht erwarten, dass jeder neue Kontakt seine Seele umkrempelt. 

Ein Erste-Hilfe-Kurs lohnt sich auf jeden Fall. Die Wahrscheinlichkeit, dass man das bei BDSM-Tätigkeiten braucht, ist verhältnismäßig gering. Viele Femdoms fühlen sich besser, wenn sie wissen, wie man sich im Notfall verhalten sollte. Dies alles soll nicht heißen, dass eine Session besonders gefährlich sein kann. Man könnte viele Alltagstätigkeiten unter diesen Aspekten beleuchten. Man muss kein Sicherheitsfreak sein, um wichtige Gesundheitsfragen schon im Vorfeld abzuklären.

Abbildung der Funktionsweise im Kontakt-Portal

Abbildung der Funktionsweise im Portal Sklavenerziehung

Abbildung der Funktionsweise im SM-Portal Femdom